PLEXIGLAS® kleben: Anleitung mit den richtigen Klebstoffen für unsichtbare Verklebungen

Plexiglas kleben – Acrylglas-Kantenverklebung mit ACRIFIX Klebstoff in professioneller Werkstatt
PLEXIGLAS® kleben: Mit den richtigen Klebstoffen und einer sauberen Vorbereitung gelingen unsichtbare Verklebungen.

Plexiglas kleben gehört zu den anspruchsvollsten, aber auch lohnendsten Verarbeitungstechniken für Acrylglas. Denn mit dem richtigen Klebstoff und einer sorgfältigen Vorbereitung erreichen Sie Verbindungen, die bis zu 75 % der Materialfestigkeit erzielen — nahezu unsichtbar und dauerhaft belastbar. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Klebstoffe sich für PLEXIGLAS® eignen, wie Sie Schritt für Schritt eine professionelle Kantenverklebung durchführen und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten. Darüber hinaus erhalten Sie wertvolle Hinweise zur Vorbereitung und zu Sicherheitsmaßnahmen.

Ob Sie einen maßgeschneiderten Plexiglas Zuschnitt verkleben oder ein bestehendes Werkstück reparieren möchten — die folgenden Abschnitte liefern Ihnen alle Informationen, die Sie für ein perfektes Ergebnis benötigen. Wenn Sie Ihre Acrylglasplatten zuvor auf die richtige Größe bringen müssen, finden Sie in unserem Beitrag zum Thema Plexiglas schneiden eine ausführliche Anleitung.

Welche Klebstoffe für PLEXIGLAS®?

Die Wahl des richtigen Klebstoffs ist entscheidend für die Qualität der Verklebung. Grundsätzlich empfiehlt die Röhm GmbH — der Hersteller von PLEXIGLAS® — die Verwendung von ACRIFIX® Klebstoffen, die speziell auf Acrylglas abgestimmt sind. Dabei lassen sich die Klebstoffe in mehrere Kategorien einteilen:

ACRIFIX® 2R 0190 — 2-Komponenten-Klebstoff

Dieser Klebstoff bietet die höchste Festigkeit unter allen ACRIFIX® Produkten. Er eignet sich besonders für belastbare Konstruktionen, weil er fugenfüllend arbeitet und somit auch bei unebenen Klebeflächen ein hervorragendes Ergebnis liefert. Zusätzlich ist er ideal, wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Allerdings erfordert die Verarbeitung des 2-Komponenten-Systems etwas Erfahrung beim Mischen.

ACRIFIX® 1R 0192 — UV-härtender Klebstoff

Für transparente Verklebungen ist ACRIFIX® 1R 0192 die erste Wahl. Dieser Klebstoff härtet unter UV-Licht oder Tageslicht aus und erzeugt nahezu unsichtbare Klebefugen. Folglich eignet er sich hervorragend für Kantenverklebungen bei klarem Acrylglas, etwa für Vitrinen, Displays oder Regale. Die Verarbeitung erfolgt als Kapillarklebstoff — das heißt, der Klebstoff wird in einen schmalen Spalt gegeben und zieht sich durch die Kapillarwirkung gleichmäßig in die Fuge.

ACRIFIX® 1S 0116 / 0117 — DCM-frei, für Heimwerker

Wer auf Dichlormethan (DCM) verzichten möchte, greift zu den Klebstoffen der 1S-0116/0117-Reihe. Diese DCM-freien Klebstoffe sind besonders einfach in der Handhabung und deshalb ideal für Heimwerker und Hobbyisten. Außerdem lösen sie PLEXIGLAS® XT besonders gut an, was zu schnellen und zuverlässigen Ergebnissen führt.

DCM-basierte Klebstoffe (nur für Profis)

Die Klebstoffe ACRIFIX® 1S 0106 und 1S 0107 enthalten Dichlormethan und sind ausschließlich für den professionellen Einsatz vorgesehen. Sie bieten eine hervorragende Anlösewirkung, erfordern jedoch spezielle Absaugvorrichtungen und Schutzmaßnahmen.

Alternativen: Silikon und Sekundenkleber

Neben den ACRIFIX® Klebstoffen gibt es weitere Optionen: Das Silikon Novasil S 64 eignet sich für flexible Verbindungen zwischen PLEXIGLAS® und anderen Materialien wie Glas oder Metall. Sekundenkleber (Cyanacrylat) kann in Einzelfällen verwendet werden, ist jedoch nur begrenzt einsetzbar — er vergilbt mit der Zeit und erreicht nicht die Festigkeit spezialisierter Acrylglasklebstoffe.

Acrylglas kleben – Klebstoff wird mit Applikator zwischen zwei klare PLEXIGLAS-Kanten aufgetragen
Mit einer feinen Applikatornadel wird der Klebstoff gezielt in die Fuge zwischen den Acrylglaskanten eingebracht.
Infografik: Klebstoff-Übersicht für PLEXIGLAS — Vergleich von ACRIFIX 2R 0190, 1R 0192, 1S 0116 und Silikon
Übersicht: Die vier wichtigsten Klebstofftypen für PLEXIGLAS® im Vergleich.

GS vs. XT — Unterschiede beim Plexiglas kleben

Bevor Sie mit dem Kleben beginnen, sollten Sie wissen, welches PLEXIGLAS® Sie verarbeiten. Denn die beiden Hauptvarianten — GS (gegossenes Acrylglas) und XT (extrudiertes Acrylglas) — verhalten sich beim Kleben unterschiedlich:

  • PLEXIGLAS® GS lässt sich mit Polymerisationsklebstoffen wie ACRIFIX® 1R 0192 verkleben und erreicht dabei bis zu 75 % der Materialfestigkeit. Die Aushärtezeit ist etwas länger, dafür ist die Verbindung besonders stabil.
  • PLEXIGLAS® XT ist in der Regel einfacher und schneller zu kleben, da es eine bessere Löslichkeit aufweist. Insbesondere die DCM-freien Klebstoffe der 1S-Reihe zeigen bei XT hervorragende Ergebnisse.

Wichtig bei der Temperatur: Kleben Sie Acrylglas grundsätzlich bei mindestens 15 °C. Optimal sind Temperaturen zwischen 20 und 25 °C. Bei niedrigeren Temperaturen kann die Aushärtung unvollständig bleiben oder deutlich länger dauern.

Tempern (Annealing): Wurden Ihre PLEXIGLAS®-Teile zuvor mechanisch bearbeitet — beispielsweise gesägt, gefräst oder gebohrt —, können im Material Spannungen entstanden sein. Diese Spannungen führen beim Kontakt mit Lösungsmitteln zu sogenannter Spannungsrissbildung. Um dies zu vermeiden, empfehlen die Verarbeitungsrichtlinien der Röhm GmbH ein vorheriges Tempern bei 70–85 °C über mehrere Stunden. Anschließend sollten die Teile langsam abkühlen, bevor Sie mit dem Kleben beginnen.

Vorbereitung — so gelingt die Verklebung

Eine gründliche Vorbereitung ist die halbe Miete beim Acrylglas kleben. Beachten Sie daher die folgenden Punkte, bevor Sie den Klebstoff anwenden:

  1. Reinigung: Zunächst reinigen Sie die Klebeflächen sorgfältig mit warmem Wasser und etwas Spülmittel. Alternativ können Sie den speziellen Entfetter ACRIFIX® TC 0030 verwenden. Vermeiden Sie dabei unbedingt Ethanol, Aceton oder andere aggressive Lösungsmittel — diese greifen das Acrylglas an und verursachen Spannungsrisse.
  2. Schutzfolie: Entfernen Sie die Schutzfolie nur im Bereich der Klebeflächen. Die restliche Folie schützt die Oberfläche vor Kratzern und Klebstoffrückständen.
  3. Fixierung: Richten Sie die zu verklebenden Teile exakt aus und fixieren Sie diese mit Klemmen oder Klebeband. Dabei sollten Sie einen Spalt von 0,2 bis 0,5 mm für Kapillarklebstoffe einhalten.
  4. Belüftung: Arbeiten Sie stets in einem gut belüfteten Raum. Viele Acrylglasklebstoffe enthalten flüchtige Lösungsmittel, deren Dämpfe nicht eingeatmet werden sollten.
Vorbereitung zum Plexiglas kleben — Reinigung der Acrylglasoberfläche mit Isopropanol und fusselfreiem Tuch
Vor dem Kleben wird die Acrylglasoberfläche mit Isopropanol und einem fusselfreien Tuch gereinigt.

Schritt-für-Schritt: PLEXIGLAS® Kantenverklebung

Die Kantenverklebung ist die häufigste Klebtechnik für Acrylglas. Im Folgenden beschreiben wir den Ablauf mit ACRIFIX® 1R 0192, einem UV-härtenden Kapillarklebstoff. Die Vorgehensweise lässt sich jedoch auch auf andere Klebstofftypen übertragen.

Schritt 1: Arbeitsplatz vorbereiten

Legen Sie zunächst eine Schutzfolie oder ein Silikonpapier auf Ihre Arbeitsfläche, um diese vor Klebstoffrückständen zu schützen. Stellen Sie außerdem alle benötigten Materialien bereit: Klebstoff, Applikatornadel, Klemmen, Isopropanol und fusselfreie Tücher.

Schritt 2: Schutzfolie entfernen

Entfernen Sie die Schutzfolie ausschließlich von den Klebeflächen — also den Kanten, die miteinander verbunden werden sollen. Die restliche Folie bleibt als Schutz auf dem Material.

Schritt 3: Klebeflächen reinigen

Reinigen Sie die freigelegten Klebeflächen mit Isopropanol und einem fusselfreien Tuch. Dadurch entfernen Sie Fett, Staub und Fingerabdrücke, die die Haftung beeinträchtigen würden. Achten Sie darauf, dass die Flächen vollständig trocken sind, bevor Sie fortfahren.

Schritt 4: Teile fixieren

Positionieren Sie die Teile exakt und fixieren Sie diese mit geeigneten Klemmen. Dabei ist es wichtig, einen gleichmäßigen Spalt von 0,2 bis 0,5 mm einzuhalten. Dieser Spalt ermöglicht es dem Kapillarklebstoff, sich gleichmäßig in der Fuge zu verteilen.

Schritt 5: Klebstoff auftragen

Geben Sie den ACRIFIX® 1R 0192 mit einer feinen Applikatornadel in den Spalt zwischen den beiden Acrylglasteilen. Durch die Kapillarwirkung zieht sich der Klebstoff selbstständig in die gesamte Fuge. Tragen Sie dabei nur so viel Klebstoff auf, wie nötig — überschüssiger Klebstoff kann Schlieren verursachen.

Schritt 6: UV-Härtung

Lassen Sie den Klebstoff unter einer UV-Lampe oder bei Tageslicht aushärten. Die genaue Aushärtezeit richtet sich nach der Schichtdicke und der Lichtintensität — in der Regel beträgt sie zwischen wenigen Minuten und einer Stunde. Beachten Sie hierzu die Angaben des Klebstoffherstellers.

Schritt 7: Schutzfolie entfernen

Nachdem der Klebstoff vollständig ausgehärtet ist, können Sie die verbliebene Schutzfolie vorsichtig abziehen. Kontrollieren Sie anschließend die Klebefuge auf Blasen oder Unebenheiten.

PLEXIGLAS Kantenverklebung — fixierte Acrylglasteile mit Klemmen und UV-Lampe zur Aushärtung
Die fixierten Acrylglasteile werden mit einer UV-Lampe ausgehärtet — so entsteht eine nahezu unsichtbare Verbindung.
Infografik: 7 Schritte zur PLEXIGLAS Kantenverklebung — Schritt-für-Schritt-Anleitung
Infografik: Die sieben Schritte zur professionellen PLEXIGLAS® Kantenverklebung im Überblick.

Plexiglas kleben mit anderen Materialien

In vielen Projekten soll PLEXIGLAS® nicht nur mit sich selbst, sondern auch mit anderen Werkstoffen verbunden werden. Hierbei gilt es, den passenden Klebstoff für die jeweilige Materialkombination zu wählen:

  • PLEXIGLAS® auf Glas: Verwenden Sie Silikon (z. B. Novasil S 64) oder einen flexiblen PUR-Klebstoff. Die flexible Verbindung gleicht unterschiedliche Wärmeausdehnungen aus.
  • PLEXIGLAS® auf Metall: Auch hier eignet sich Silikon oder ein 2-Komponenten-PUR-Klebstoff. Wichtig ist eine gründliche Entfettung der Metalloberfläche.
  • PLEXIGLAS® auf Holz: Flexibles Silikon oder Montagekleber sind eine gute Wahl. Allerdings sollte das Holz trocken und frei von Staub sein.
  • PLEXIGLAS® auf ABS oder PS: Lösungsmittelhaltige Klebstoffe können hier eingesetzt werden. Beachten Sie jedoch, dass bei einigen Kunststoffkombinationen ein Primer (Haftvermittler) erforderlich sein kann.

Generell empfiehlt es sich, vor dem eigentlichen Kleben einen Teststreifen anzufertigen, um die Verträglichkeit der Materialien zu prüfen. Auf diese Weise vermeiden Sie unerwünschte Reaktionen wie Verfärbungen oder Spannungsrisse.

Häufige Fehler beim Acrylglas kleben

Selbst erfahrene Heimwerker machen beim Verkleben von Acrylglas gelegentlich Fehler. Deshalb haben wir die häufigsten Stolperfallen zusammengestellt:

  1. Falscher Klebstoff: Nicht jeder Universalkleber eignet sich für Acrylglas. Verwenden Sie stets Klebstoffe, die ausdrücklich für PMMA empfohlen werden — idealerweise ACRIFIX® Produkte.
  2. Kein Tempern: Mechanisch bearbeitete Teile enthalten innere Spannungen. Ohne vorheriges Tempern entstehen beim Kontakt mit dem Klebstoff Spannungsrisse. Dieses Problem tritt besonders bei GS-Platten auf.
  3. Falsche Reinigungsmittel: Ethanol, Aceton und andere aggressive Lösungsmittel verursachen sofortige Spannungsrissbildung. Nutzen Sie stattdessen Isopropanol oder den speziellen ACRIFIX® TC 0030 Reiniger.
  4. Zu viel Klebstoff: Überschüssiger Klebstoff läuft aus der Fuge und hinterlässt sichtbare Schlieren auf dem transparenten Material. Tragen Sie den Klebstoff daher sparsam auf.
  5. Falsche Temperatur: Bei Temperaturen unter 15 °C härtet der Klebstoff unvollständig aus. Infolgedessen bleibt die Verbindung schwach und kann sich mit der Zeit lösen.
  6. Verschmutzte Klebeflächen: Fingerabdrücke, Staub oder Fett verringern die Haftung erheblich. Reinigen Sie die Flächen deshalb unmittelbar vor dem Kleben.

Sicherheitshinweise

⚠️ Wichtige Sicherheitshinweise beim Kleben

Beim Kleben von Acrylglas arbeiten Sie mit chemischen Substanzen, die bei unsachgemäßer Handhabung gesundheitsschädlich sein können. Beachten Sie daher folgende Sicherheitshinweise:

  • Schutzbrille tragen: Klebstoffspritzer können die Augen reizen. Tragen Sie deshalb stets eine geeignete Schutzbrille.
  • Schutzhandschuhe verwenden: Chemikalienbeständige Handschuhe (z. B. Nitril) schützen Ihre Hände vor Hautkontakt mit dem Klebstoff.
  • Für Belüftung sorgen: Arbeiten Sie in gut belüfteten Räumen oder verwenden Sie eine Absauganlage. Insbesondere DCM-haltige Klebstoffe setzen gesundheitsgefährdende Dämpfe frei.
  • Klebstoffe sicher aufbewahren: Halten Sie alle Klebstoffe und Lösungsmittel von Kindern und Jugendlichen fern. Lagern Sie die Produkte an einem kühlen, trockenen Ort.

Fazit

Das Kleben von PLEXIGLAS® ist eine Technik, die mit dem richtigen Wissen und etwas Übung hervorragende Ergebnisse liefert. Entscheidend sind die Wahl des passenden Klebstoffs — vorzugsweise aus der ACRIFIX® Reihe —, eine gründliche Vorbereitung der Klebeflächen und die Einhaltung der empfohlenen Verarbeitungstemperaturen. Wenn Sie zudem auf das Tempern bei mechanisch bearbeiteten Teilen achten und die Sicherheitshinweise befolgen, steht einer professionellen Verklebung nichts im Weg.

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FAQ — Häufig gestellte Fragen zum Plexiglas kleben

Welcher Kleber für Plexiglas?

Für PLEXIGLAS® empfiehlt sich die Verwendung von ACRIFIX® Klebstoffen, die speziell für Acrylglas (PMMA) entwickelt wurden. Für transparente Kantenverklebungen ist ACRIFIX® 1R 0192 (UV-härtend) die beste Wahl. Für höchste Festigkeit eignet sich ACRIFIX® 2R 0190 (2-Komponenten). Heimwerker greifen bevorzugt zu den DCM-freien Varianten ACRIFIX® 1S 0116 oder 0117.

Kann man Plexiglas mit Sekundenkleber kleben?

Sekundenkleber (Cyanacrylat) kann in Ausnahmefällen für kleinere Reparaturen an Acrylglas verwendet werden. Allerdings ist die Verbindung deutlich schwächer als mit spezialisierten ACRIFIX® Klebstoffen. Außerdem vergilbt Sekundenkleber mit der Zeit und kann Spannungsrisse verursachen. Für dauerhafte und belastbare Verklebungen ist er daher nicht geeignet.

Wie bekomme ich Plexiglas-Verklebungen unsichtbar?

Für nahezu unsichtbare Verklebungen verwenden Sie einen UV-härtenden Klebstoff wie ACRIFIX® 1R 0192. Wichtig sind perfekt geschnittene und polierte Kanten, absolute Sauberkeit der Klebeflächen sowie ein gleichmäßiger Spalt von 0,2–0,5 mm. Der Klebstoff wird durch Kapillarwirkung in die Fuge gezogen und härtet unter UV-Licht transparent aus.

Muss man Plexiglas vor dem Kleben tempern?

Ja, das Tempern wird empfohlen, wenn die PLEXIGLAS®-Teile zuvor mechanisch bearbeitet wurden (z. B. gesägt, gefräst oder gebohrt). Durch die Bearbeitung entstehen innere Spannungen, die beim Kontakt mit Lösungsmitteln im Klebstoff zu Spannungsrissen führen können. Das Tempern erfolgt bei 70–85 °C über mehrere Stunden, gefolgt von langsamem Abkühlen.

Kann man Plexiglas mit Silikon kleben?

Ja, Silikon eignet sich zum Verkleben von PLEXIGLAS® — insbesondere in Kombination mit anderen Materialien wie Glas, Metall oder Holz. Empfehlenswert ist das Silikon Novasil S 64, das speziell für Kunststoffanwendungen geeignet ist. Silikon bietet flexible Verbindungen, die Materialspannungen und unterschiedliche Wärmeausdehnungen ausgleichen. Für reine Acrylglas-Acrylglas-Verklebungen sind ACRIFIX® Klebstoffe jedoch die bessere Wahl.

Wie lange muss Plexiglas-Kleber trocknen?

Die Trocknungszeit hängt vom verwendeten Klebstoff ab. UV-härtende Klebstoffe wie ACRIFIX® 1R 0192 härten unter UV-Licht in wenigen Minuten aus — die vollständige Endfestigkeit wird nach etwa 24 Stunden erreicht. 2-Komponenten-Klebstoffe wie ACRIFIX® 2R 0190 benötigen je nach Schichtdicke und Temperatur mehrere Stunden bis zur Grundhärtung. Beachten Sie stets die Herstellerangaben auf der Verpackung.

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⚠️ Sicherheitshinweis & Haftungsausschluss

Die in diesem Beitrag beschriebenen Bearbeitungsmethoden richten sich an Personen mit Erfahrung im Umgang mit den genannten Werkzeugen und Materialien. Tragen Sie stets geeignete Schutzausrüstung — insbesondere Schutzbrille und Schutzhandschuhe. Beachten Sie zusätzlich die Sicherheitshinweise der Klebstoffhersteller sowie die Verarbeitungsrichtlinien des Materialherstellers.

Die Angaben in diesem Artikel wurden sorgfältig recherchiert, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Korrektheit. VITAdisplays® übernimmt keine Haftung für Personen-, Sach- oder Folgeschäden, die durch die Anwendung der beschriebenen Verfahren entstehen. Bei Unsicherheiten empfehlen wir, einen Fachbetrieb mit der Bearbeitung zu beauftragen.

Kinder und Jugendliche dürfen die beschriebenen Arbeiten nur unter Aufsicht erfahrener Erwachsener durchführen.

PLEXIGLAS® ist eine eingetragene Marke der Röhm GmbH, Darmstadt. VITAdisplays® ist autorisierter PLEXIGLAS® Fachhändler.

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