Nach dem Plexiglas schneiden, Bohren oder Fräsen ist Plexiglas an den Bearbeitungskanten matt und rau. Das ist normal, doch für eine professionelle Optik müssen diese Kanten nachbearbeitet werden. In dieser Anleitung erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Plexiglas polieren und schleifen, um glasklare, hochglänzende Kanten und Oberflächen zu erzielen. Benötigen Sie einen passenden Plexiglas Zuschnitt? In unserem Shop finden Sie maßgenaue Zuschnitte aus PLEXIGLAS® GS und XT.

Alle Angaben in diesem Artikel basieren auf den offiziellen Verarbeitungsrichtlinien der Röhm GmbH (Kenn-Nr. 311-1), dem Hersteller von PLEXIGLAS®.
Plexiglas polieren und schleifen: Warum beides zusammengehört
Wer Plexiglas polieren möchte, muss wissen: Schleifen und Polieren sind zwei getrennte Arbeitsschritte, die aufeinander aufbauen. Schleifen entfernt die groben Bearbeitungsspuren wie Sägeriefe, Fräsmarken oder Kratzer. Polieren gibt der geschliffenen Oberfläche anschließend ihren Hochglanz zurück. Wer direkt poliert, ohne vorher zu schleifen, bekommt zwar eine glänzende Oberfläche, die Riefen und Kratzer darunter bleiben jedoch sichtbar.
Eine Ausnahme bilden das Flammpolieren und das Diamantpolieren: Beide Verfahren können unter bestimmten Voraussetzungen ohne vorheriges Schleifen angewendet werden.
Schritt 1: Schleifen, die Grundlage für perfekte Ergebnisse
Beim Schleifen von Plexiglas gilt eine zentrale Regel: Immer nass schleifen. Trockenes Schleifen erzeugt Reibungswärme, die zu Wärmespannungen im Material führt und die Schleifmittel zusetzt. Nass schleifen verhindert beides und liefert ein gleichmäßigeres Ergebnis.
Die drei Schleifstufen
Der Schleifvorgang erfolgt in der Regel in drei Stufen mit immer feinerer Körnung. Entscheidend ist dabei: Jede Stufe muss die Spuren der vorherigen vollständig beseitigen, bevor Sie zur nächsten wechseln.

| Schleifstufe | Körnung | Zweck |
|---|---|---|
| 1 (Grob) | 60 | Entfernt tiefe Sägeriefe und grobe Bearbeitungsspuren |
| 2 (Mittel) | 220 | Glättet die Oberfläche, entfernt Spuren der Grobschliff-Körnung |
| 3 (Fein) | 400 bis 600 | Bereitet die Oberfläche für das anschließende Polieren vor |
Von Hand schleifen
Für kleinere Werkstücke und Einzelteile genügt Nassschleifpapier und ein Schleifklotz. Führen Sie das Schleifpapier in kreisenden Bewegungen über die Kante und achten Sie auf gleichmäßigen, moderaten Druck. Bei Drehteilen oder nicht planen Oberflächen kann auch feine Stahlwolle (Typ 00) nass verwendet werden.
Maschinell schleifen
Für größere Flächen oder Serienarbeiten kommen rotierende Schleifteller, Schwingschleifer oder Bandschleifmaschinen (Bandgeschwindigkeit ca. 10 m/s) zum Einsatz. Tragen Sie dabei eine Schutzbrille und sorgen Sie für eine gute Absaugung, beim maschinellen Schleifen entstehen feine PMMA-Partikel, die nicht eingeatmet werden sollten. Auch hier gilt: Das Werkstück ständig leicht bewegen und nicht zu lange oder zu fest andrücken. Trotz Nassschleifen kann sonst durch Reibungswärme die Oberfläche thermisch geschädigt werden.

Plexiglas polieren: Vier Verfahren im Vergleich
Sowohl Plexiglas GS als auch Plexiglas XT lassen sich problemlos polieren. Für Kanten stehen Ihnen vier Verfahren zur Verfügung, die sich in Qualität, Aufwand und erforderlicher Ausrüstung deutlich unterscheiden.

| Verfahren | Oberflächenqualität | Spannungszustand | Zeitaufwand | Investition |
|---|---|---|---|---|
| Klassisch (Nassschleifen + Filzband/Schwabbel) | sehr gut | mittel | hoch bis sehr hoch | mittel |
| Flammpolieren | mäßig | sehr hoch | niedrig | hoch |
| Diamantpolierfräsen | gut bis sehr gut | mittel | niedrig | sehr hoch |
| Polierpaste (Handpolitur) | sehr gut | niedrig | niedrig bis hoch | niedrig |
Methode 1: Klassisches Polieren mit Filzband oder Schwabbelscheibe
Das klassische Verfahren liefert die besten Ergebnisse, erfordert aber auch den höchsten Zeitaufwand. Voraussetzung ist, dass die Kante zuvor feingeschliffen (mindestens Körnung 400–600) oder mit einer Ziehklinge abgezogen wurde.
So funktioniert es: Tragen Sie Polierwachs oder -paste auf ein Filzrollband oder eine rotierende Stoffschwabbelscheibe auf. Führen Sie das Werkstück mit gleichmäßigem, leichtem Druck am Polierwerkzeug entlang. Bewegen Sie das Material dabei ständig kreisend, damit Unebenheiten im Filz keine Schäden verursachen.
Die Geschwindigkeit des Filzbandes sollte bei etwa 20 m/s liegen, doppelt so schnell wie beim Schleifen. Die Umfangsgeschwindigkeit der Stoffschwabbelscheibe liegt zwischen 20 und 40 m/s.

Wann einsetzen: Wenn höchste optische Qualität gefordert ist, etwa bei Vitrinen, Displays, Bilderrahmen oder Designobjekten. Kanten und kleine Teile werden vorzugsweise auf Filzbändern poliert, größere und gekrümmte Flächen eignen sich besser für die Stoffschwabbelscheibe.
Für die maximale Brillanz kann anschließend per Hand mit einem weichen, nicht fasernden Tuch (Handschuhfutterstoff) und Poliermilch nachgearbeitet werden.
Methode 2: Flammpolieren, schnell, aber mit Einschränkungen
Beim Flammpolieren wird die Schnittkante kurz mit einer Acetylen-/Sauerstoff-Flamme überfahren. Das oberflächliche Aufschmelzen glättet die Kante und erzeugt einen transparenten Glanz, allerdings mit sichtbar geringerer Qualität als beim klassischen Polieren. Die Riefen des vorherigen Sägens oder Fräsens bleiben in der Regel erkennbar.
Vorteile: Kein vorheriges Schlichten nötig, sehr schnell, gut für große Stückzahlen gerader Kanten. Halbautomaten können gerade Kanten in verschiedenen Längen verarbeiten.
Nachteile: Der Spannungszustand nach dem Flammpolieren ist sehr hoch. Die entstehenden thermischen Spannungen können bei späterem Kontakt mit Klebstoff- oder Lacklösungsmitteln, Reinigungssubstanzen oder Monomer-Dämpfen zu Spannungsrissbildung führen. Bei dickeren Platten ist das Verfahren meist ungeeignet, da die hohen Oberflächenspannungen nicht mehr tolerierbar sind. Stark eingefärbte Platten können matt bleiben oder sich verfärben.

Für geschwungene Kanten und Bohrungen werden Tischgeräte eingesetzt, die mit einem Wasserstoff-/Sauerstoffgemisch arbeiten.
Methode 3: Diamantpolierfräsen, Industrie-Standard für Serienfertigung
Beim Diamantpolieren entfällt das vorherige Schlichten vollständig. Zerspanen und Polieren erfolgen in einem einzigen Arbeitsgang, ein Fräs-Messerkopf mit mindestens zwei Diamantschneiden bearbeitet die Kante direkt nach dem Sägen oder Fräsen zu einer hochglänzenden Oberfläche.
Voraussetzungen: Dieses Verfahren erfordert hochwertige Präzisionswerkzeuge und vibrationsfrei arbeitende Maschinen. An- und Nachschliff der Diamantschneiden müssen vom Werkzeughersteller vorgenommen werden. Die Maschine muss absolut schwingungsfrei laufen, da selbst minimale Vibrationen als Resonanzlinien am Werkstück sichtbar werden.
Wann einsetzen: Diamantpolieren bietet hohe Standzeiten und eignet sich daher besonders für Serienfertigungen, bei denen gleichbleibende Qualität in großen Stückzahlen gefordert ist. Die beim Diamantpolierfräsen entstehenden scharfen Kanten sollten anschließend mit einer Ziehklinge entschärft werden.
Methode 4: Polieren mit Polierpaste, die Heimwerker-Methode
Für Heimwerker, Bastler und Einzelstücke ist Plexiglas polieren mit Polierpaste oder handelsüblicher Autopolitur der einfachste und günstigste Weg. Nach dem Feinschleifen (Körnung 600) wird die Paste mit einem weichen Tuch aufgetragen und in kreisenden Bewegungen verteilt.
Der große Vorteil dieses Verfahrens: Der Spannungszustand bleibt niedrig, da kein maschineller Druck oder thermische Belastung entsteht. Die Oberflächenqualität kann bei sorgfältiger Arbeit „sehr gut” erreichen.
Wichtig: Unmittelbar nach dem Polieren alle Pasten- und Wachsrückstände sorgfältig entfernen, idealerweise mit Wasser abspülen. Wasserlösliche Pasten erleichtern diesen Schritt. Geeignet ist beispielsweise spezielle Acrylglas-Polierpaste.

Kratzer in Plexiglas-Flächen: kurz erklärt
Die hier beschriebenen Schleif- und Poliertechniken eignen sich grundsätzlich auch, um Kratzer aus Plexiglas-Flächen zu entfernen. Weil das Entfernen von Kratzern jedoch eigene Besonderheiten hat (Kratztiefe einschätzen, Hausmittel wie Polierpaste, Risiko sichtbarer Politur-Stellen auf großen Sichtflächen), haben wir dafür eine eigene, ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt.
Tempern: Wann und warum es notwendig ist
Tempern bedeutet: Das Werkstück kontrolliert aufheizen und langsam abkühlen. Dieser Prozess baut innere Zugspannungen ab, die bei der Bearbeitung durch Sägen, Fräsen, Schleifen und Polieren unvermeidlich entstehen.
Tempern ist besonders dann erforderlich, wenn das fertige Teil später mit lösungsmittelhaltigen Klebstoffen (mehr dazu in unserer Anleitung zum Plexiglas kleben), Lacken, Reinigungsmitteln oder Monomer-Dämpfen in Kontakt kommt. Ohne Tempern können diese Substanzen in Kombination mit vorhandenen Zugspannungen zu Rissbildung führen, auch wenn sie bei spannungsfreien Teilen keinen Schaden verursachen würden.

| Parameter | PLEXIGLAS® GS | PLEXIGLAS® XT |
|---|---|---|
| Tempertemperatur | 80 °C (max. 100 °C bei nicht umgeformten Teilen) | 70–80 °C (max. 85 °C bei nicht umgeformten Teilen) |
| Temperzeit | Materialdicke in mm ÷ 3 = Stunden (mindestens 2 Stunden) | |
| Abkühlgeschwindigkeit | Maximal 15 °C pro Stunde | |
| Entnahmetemperatur | Unter 60 °C | |
Reinigung und Pflege nach dem Polieren
Frisch poliertes Plexiglas benötigt nur klares Wasser zur Reinigung. Bei stärkerem Schmutz kann warmes Wasser mit einem nicht scheuernden Haushaltsspülmittel verwendet werden. Trockenes Abreiben ist unbedingt zu vermeiden, es erzeugt Mikrokratzer und statische Aufladung, die Staub anzieht.
Gegen elektrostatische Aufladung empfiehlt sich ein antistatischer Kunststoffreiniger, der nach der Reinigung aufgesprüht und mit einem weichen Tuch nachgewischt (nicht trockengerieben) wird. Die staubabweisende Wirkung bleibt über längere Zeit erhalten.
Plexiglas polieren: welche Methode für welchen Einsatz?
Höchste Qualität für Displays und Vitrinen: Nassschleifen in drei Stufen, dann klassisches Polieren am Filzband oder der Schwabbelscheibe. Zeitaufwand hoch, Ergebnis makellos.
Serienfertigung mit gleichbleibender Qualität: Diamantpolierfräsen. Hohe Investition, aber schnell und reproduzierbar.
Schnelle Kantenbearbeitung bei moderaten Ansprüchen: Flammpolieren, mit anschließendem Tempern, wenn Lösemittelkontakt möglich ist.
Heimwerker und Einzelstücke: Plexiglas polieren per Nassschleifen von Hand, dann Polierpaste mit weichem Tuch. Geringer Materialeinsatz, niedrige Spannungen, sehr gute Ergebnisse bei sorgfältiger Arbeit.
Sicherheitshinweise beim Plexiglas polieren und schleifen
Die Bearbeitung von Acrylglas erfordert einige Vorsichtsmaßnahmen. Beachten Sie folgende Sicherheitsregeln:
- Schutzbrille tragen: Beim Schleifen und Polieren können feine PMMA-Partikel und Splitter wegfliegen. Eine Schutzbrille ist Pflicht, besonders beim maschinellen Schleifen.
- Handschuhe verwenden: Frisch geschliffene und gesägte Kanten können scharfkantig sein. Schnittfeste Handschuhe schützen vor Verletzungen.
- Belüftung sicherstellen: Beim Flammpolieren entstehen Dämpfe durch das Aufschmelzen von Acrylglas. Arbeiten Sie stets in gut belüfteten Räumen oder im Freien. Auch beim maschinellen Schleifen entsteht Feinstaub, der nicht eingeatmet werden sollte.
- Brandschutz beim Flammpolieren: Beim Flammpolieren wird mit offener Flamme und brennbaren Gasen (Acetylen/Sauerstoff bzw. Wasserstoff/Sauerstoff) gearbeitet. Halten Sie einen Feuerlöscher bereit und beachten Sie die Sicherheitsdatenblätter der verwendeten Gase.
- Werkstück sicher fixieren: Beim maschinellen Schleifen und Polieren muss das Werkstück fest eingespannt sein, um ein Verrutschen oder Herumschleudern zu verhindern.
- Sichtbarkeit auf großen Flächen bedenken: Wer nur eine kleine Stelle einer großen Sichtfläche poliert, sollte wissen, dass partielles Polieren durch den Materialabtrag optisch erkennbar bleibt. Bei Vitrinen, Fenstern oder großen Sichtscheiben ist es oft besser, die gesamte Fläche gleichmäßig zu bearbeiten oder bei beschädigten Teilen einen Austausch zu erwägen.
- Gehörschutz: Bei längerem Arbeiten mit rotierenden Schleif- und Poliermaschinen empfiehlt sich zusätzlich ein Gehörschutz.
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FAQ: Häufige Fragen zum Polieren und Schleifen von PLEXIGLAS®
Kann man PLEXIGLAS® polieren?
Ja, sowohl PLEXIGLAS® GS (gegossen) als auch PLEXIGLAS® XT (extrudiert) lassen sich sehr gut polieren. Für Kanten stehen vier Verfahren zur Verfügung: klassisches Polieren mit Filzband oder Schwabbelscheibe, Flammpolieren, Diamantpolierfräsen und Handpolitur mit Polierpaste. Die höchste Oberflächenqualität erreichen Sie mit dem klassischen Verfahren oder mit Polierpaste bei sorgfältiger Arbeit.
Welche Körnung brauche ich zum Schleifen von Acrylglas?
Acrylglas wird in drei Stufen nassgeschliffen: Körnung 60 (grob, nur bei tiefen Spuren), Körnung 220 (mittel, Standard-Einstieg) und Körnung 400 bis 600 (fein, Vorbereitung fürs Polieren). Jede Stufe muss die Spuren der vorherigen vollständig beseitigen. Wichtig: Immer nass schleifen, um Wärmespannungen und das Zusetzen des Schleifmittels zu vermeiden.
Wie poliere ich eine Schnittkante auf Hochglanz?
Schleifen Sie die Schnittkante zunächst nass in mehreren Körnungsstufen (etwa 400, 800, 1200, 2500), bis sie gleichmäßig matt ist. Anschließend polieren Sie mit Filzband oder Schwabbelscheibe und Polierpaste, bis die Kante glasklar wird. Für absolute Präzision an Sichtkanten kommen in der Industrie Diamantpolierfräsen zum Einsatz.
Was ist der Unterschied zwischen Flammpolieren und klassischem Polieren?
Beim Flammpolieren wird die Schnittkante mit einer Acetylen-/Sauerstoff-Flamme kurz überfahren. Das ist deutlich schneller, erzeugt aber nur mäßige Oberflächenqualität, Sägeriefe bleiben oft sichtbar. Der größte Nachteil: Es entstehen sehr hohe thermische Spannungen, die bei späterem Kontakt mit Lösungsmitteln oder Klebstoffen zu Rissen führen können. Klassisches Polieren mit Filzband dauert länger, liefert aber die beste Oberflächenqualität bei moderatem Spannungszustand.
Muss ich Plexiglas nach dem Polieren tempern?
Nicht immer, aber in bestimmten Fällen dringend empfohlen. Tempern ist notwendig, wenn das polierte Teil später mit lösungsmittelhaltigen Klebstoffen, Lacken oder aggressiven Reinigungsmitteln in Kontakt kommt. Besonders nach dem Flammpolieren ist Tempern fast immer erforderlich. Die Bedingungen: PLEXIGLAS® GS bei 80 °C, PLEXIGLAS® XT bei 70–80 °C, Temperzeit = Materialdicke in mm geteilt durch 3 (mindestens 2 Stunden), Abkühlung maximal 15 °C pro Stunde.
Kann ich PLEXIGLAS® mit Autopolitur polieren?
Ja, handelsübliche Autopolitur eignet sich zum Polieren von PLEXIGLAS®. Tragen Sie die Politur nach dem Feinschleifen (Körnung 400–600) mit einem weichen Tuch in kreisenden Bewegungen auf. Alle Politur-Rückstände unmittelbar danach sorgfältig mit Wasser entfernen. Spezielle Acrylglas-Polierpaste liefert in der Regel bessere Ergebnisse als Standard-Autopolitur.
Warum muss ich PLEXIGLAS® nass schleifen?
Trockenes Schleifen erzeugt Reibungswärme, die zu Wärmespannungen im Material führt und das Schleifmittel mit geschmolzenen Kunststoffpartikeln zusetzt. Nassschleifen kühlt die Bearbeitungsstelle und spült Abrieb aus dem Schleifmittel. Auch bei maschinellem Schleifen gilt: Werkstück ständig leicht bewegen und nicht zu fest andrücken.
Wie reinige ich Plexiglas nach dem Polieren?
Frisch poliertes PLEXIGLAS® reinigen Sie mit klarem Wasser. Bei stärkerem Schmutz warmes Wasser mit einem nicht scheuernden Haushaltsspülmittel verwenden. Trockenes Abreiben unbedingt vermeiden, es erzeugt Mikrokratzer und statische Aufladung. Gegen Staubanhaftung empfiehlt sich ein antistatischer Kunststoffreiniger, der aufgesprüht und mit einem weichen Tuch nachgewischt wird.
⚠️ Sicherheitshinweis & Haftungsausschluss
Die in diesem Beitrag beschriebenen Bearbeitungsmethoden richten sich an Personen mit Erfahrung im Umgang mit den genannten Werkzeugen und Maschinen. Tragen Sie stets geeignete Schutzausrüstung, insbesondere Schutzbrille, Handschuhe und gegebenenfalls Gehörschutz. Beachten Sie zusätzlich die Sicherheitshinweise und Bedienungsanleitungen Ihrer Werkzeuge sowie die Verarbeitungsrichtlinien des Materialherstellers.
Die Angaben in diesem Artikel wurden sorgfältig recherchiert, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Korrektheit. VITAdisplays® übernimmt keine Haftung für Personen-, Sach- oder Folgeschäden, die durch die Anwendung der beschriebenen Verfahren entstehen. Bei Unsicherheiten empfehlen wir, einen Fachbetrieb mit der Bearbeitung zu beauftragen.
Kinder und Jugendliche dürfen die beschriebenen Arbeiten nur unter Aufsicht erfahrener Erwachsener durchführen.
PLEXIGLAS® ist eine eingetragene Marke der Röhm GmbH, Darmstadt. VITAdisplays® ist autorisierter PLEXIGLAS® Fachhändler.