
Wer die Acrylglas Eigenschaften kennt, weiß: Dieses Material ist weit mehr als ein billiger Glasersatz. Plexiglas, die Originalmarke der Röhm GmbH, kombiniert 92 % Lichtdurchlässigkeit, ein Gewicht halb so schwer wie Glas, fünffache Bruchfestigkeit und hervorragende UV-Stabilität in einem einzigen Werkstoff. Ob für Windschutzwände auf der Terrasse, Schaufensterauslagen oder maßgenaue Zuschnitte für den Heimbereich: Die richtige Materialwahl hängt davon ab, ob Sie die genauen technischen Werte kennen. Dieser Ratgeber erklärt alle relevanten Eigenschaften von Acrylglas (PMMA) im Detail, von der Chemie bis zum praktischen Einsatz, und liefert einen direkten Vergleich mit Glas und Polycarbonat.
Was ist Acrylglas (PMMA)? Herstellung und chemischer Aufbau
Acrylglas ist ein thermoplastischer Kunststoff mit dem chemischen Namen Poly(methyl methacrylat), kurz PMMA. Es entsteht durch Polymerisation von Methylmethacrylat (MMA), einem farblosen, flüchtigen Monomer. Die langen Polymerketten, die dabei entstehen, verleihen dem Material seine charakteristische Transparenz und mechanische Stabilität.
Als Markenpionier brachte die Röhm & Haas GmbH 1933 das erste kommerzielle Acrylglas unter dem Namen Plexiglas auf den Markt. Heute ist Plexiglas eine eingetragene Marke der Röhm GmbH, die das Material nach DIN-Normen und eigenen Qualitätsstandards produziert. Der Markenname wird im Alltag häufig synonym für alle PMMA-Produkte verwendet. Korrekt ist jedoch: Nicht jedes Acrylglas ist Plexiglas, aber jedes Plexiglas ist Acrylglas.
Die außergewöhnlichen Eigenschaften von PMMA entstehen durch seine amorphe Molekularstruktur: Die ungeordneten Polymerketten streuen das Licht kaum, was die hohe optische Klarheit erklärt. Gleichzeitig sind die Ketten durch Van-der-Waals-Kräfte stark verbunden, das sorgt für mechanische Festigkeit und Formbeständigkeit bei Raumtemperatur.
GS vs. XT: Acrylglas Eigenschaften je nach Herstellungsverfahren
Plexiglas gibt es in zwei grundlegenden Herstellungsvarianten, die sich in ihren Acrylglas Eigenschaften klar unterscheiden:

- GS (gegossen): Flüssiges PMMA-Monomer wird zwischen zwei Glasplatten gegossen und dort auspolymerisiert. Das Ergebnis ist eine sehr reine, homogene Platte mit hervorragender optischer Qualität, engeren Dickentoleranzen bei der Formgebung und besonders gutem Verhalten beim Thermoformen. GS-Material lässt sich einfacher biegen und kleben.
- XT (extrudiert): Granuliertes PMMA wird aufgeschmolzen und durch eine Breitschlitzdüse gepresst. Die Platten haben engere Dickentoleranzen, sind günstiger in der Herstellung und reagieren sehr gut auf Laserschnitt und Gravur. Für CNC-Fräsen und präzise Schneidarbeiten ist XT-Qualität oft die erste Wahl.
Für hochwertige Displays, Schaufensterauslagen und Windschutzlösungen empfiehlt sich in der Regel GS-Qualität. Für maßgenaue Zuschnitte mit Laserschnitt-Anforderungen ist XT-Qualität oft die wirtschaftlichere Option. Lesen Sie mehr dazu im Artikel über das Schneiden von Plexiglas.
Optische Acrylglas Eigenschaften: Lichtdurchlässigkeit und UV-Stabilität

Die optischen Kennwerte gehören zu den beeindruckendsten Acrylglas Eigenschaften. Im Detail:
Lichtdurchlässigkeit: 92 % im sichtbaren Spektrum
Klares PMMA lässt bis zu 92 % des sichtbaren Lichts durch, mehr als Mineralglas mit ca. 90 %. Der Brechungsindex liegt bei n = 1,491, was für eine minimale Reflexion an den Oberflächen und damit für das “unsichtbare” Erscheinungsbild verantwortlich ist. In der Praxis bedeutet das: Hinter einem PLEXIGLAS-Sichtschutz wirken Farben leuchtend und klar, ohne Grünstich oder Trübung.
UV-Stabilität: Kein Vergilben, kein Verspröden
Ein entscheidender Vorteil gegenüber Polycarbonat ist die intrinsische UV-Beständigkeit von PMMA. Plexiglas sperrt UV-Strahlung unter 380 nm effektiv, ohne dabei zu vergilben. Jahrelange Außenbewitterung hinterlässt keine sichtbaren Spuren, weder Gelbstich noch Oberflächenmatierung noch Versprödung. Polycarbonat hingegen erfordert eine separate UV-Schutzschicht, die im Laufe der Zeit abgebaut wird.
Für Außenanwendungen wie Windschutz, Terrassenüberdachungen oder Außenwerbung ist diese Eigenschaft entscheidend. Mehr dazu im Vergleichsartikel Plexiglas vs. Glas.

Mechanische Acrylglas Eigenschaften: Bruchfestigkeit, Gewicht und Härte

Bruchfestigkeit: 5× stärker als Glas
Hinsichtlich der Schlagfestigkeit übertrifft Acrylglas Mineralglas deutlich: PMMA ist fünfmal bruchfester als herkömmliches Floatglas. Die Schlagzähigkeit nach Charpy beträgt 15–18 kJ/m². Das bedeutet: Für viele Standardanwendungen genügt Acrylglas als sicherheitsrelevantes Material, ohne dass Sie zur deutlich teureren Sicherheitsglaslösung greifen müssen. Bricht PMMA dennoch, entstehen keine rasiermesserscharfen Splitter wie bei Glas, sondern grobe, stumpfere Bruchstücke.
Gewicht: Halb so schwer wie Glas
Mit einer Dichte von 1,18 g/cm³ wiegt Plexiglas nur knapp halb so viel wie Mineralglas (2,50 g/cm³). Eine 6 mm starke Glasscheibe im Format 1000 × 1000 mm wiegt rund 15 kg, die gleiche Fläche aus Acrylglas nur ca. 7,1 kg. Das erleichtert Montage, Transport und reduziert Anforderungen an Tragekonstruktionen erheblich. Gleichzeitig ermöglicht das geringe Gewicht den Einsatz in Bereichen, wo tragende Strukturen begrenzt sind.
Zugfestigkeit und E-Modul
Die Zugfestigkeit von PMMA liegt bei 70–80 MPa (ISO 527), die Biegefestigkeit bei 100–130 MPa. Der E-Modul beträgt ca. 3.000–3.300 MPa, das Material ist damit vergleichsweise steif für einen Thermoplast, aber deutlich nachgiebiger als Glas (E-Modul Glas: ca. 70.000 MPa). Diese Steifigkeit ist für Windschutzplatten und tragende Elemente ausreichend, solange Dicke und Einspannung korrekt dimensioniert sind.
Kratzfestigkeit
Im Vergleich zu Glas ist PMMA anfälliger für Kratzer. Oberflächenhärte von ca. 200 HV (Vickers) liegt deutlich unter der von Mineralglas. Für Anwendungen mit mechanischer Belastung empfiehlt sich eine nachträgliche Kratzschutzlackierung oder das gezielte Pflegen der Oberfläche mit geeigneten Mitteln. Entstandene Kratzer lassen sich mit dem richtigen Schleif- und Polierverfahren i.d.R. vollständig beseitigen.
Thermische Acrylglas Eigenschaften: Temperaturbereiche und Formbarkeit
Der Dauergebrauchstemperaturbereich von PMMA liegt zwischen −40 °C und +80 °C. Das deckt nahezu alle Anwendungsbereiche im Freien und im Innenbereich ab:
- Kälteverhalten: Bis −40 °C bleibt Acrylglas formstabil und schlagfest. Bei sehr tiefen Temperaturen nimmt die Schlagzähigkeit zwar leicht ab, Sprödbrüche sind jedoch selten.
- Wärmeverhalten: Ab +80 °C beginnt das Material unter Dauerbelastung zu kriechen. Kurzzeitig sind Temperaturen bis +100 °C möglich, ohne bleibende Verformung.
- Erweichungspunkt: Ab ca. 100–115 °C (Vicat-Erweichungspunkt) wird PMMA biegbar. Dieser Eigenschaft wird beim thermischen Biegen und Thermoformen genutzt, ein Verfahren, das mit Glas nicht möglich ist. Detaillierte Anleitungen finden Sie im Artikel über das Biegen von Plexiglas.
- Thermoformtemperatur: Für professionelles Tiefziehen und Blasformen werden 150–180 °C empfohlen.
Der lineare thermische Ausdehnungskoeffizient beträgt 7 × 10⁻⁵ K⁻¹, das ist etwa zehnmal so hoch wie bei Glas. Bei der Befestigung von Acrylglasplatten müssen deshalb ausreichend Dehnungsfugen eingeplant werden, damit es bei Temperaturschwankungen nicht zu Spannungsrissen kommt.
Chemische Beständigkeit als Acrylglas Eigenschaften
Acrylglas reagiert empfindlich auf viele organische Lösungsmittel. Aceton, Ethanol, Benzin, Toluol, Xylol sowie chlorierte Kohlenwasserstoffe können die PMMA-Oberfläche anlösen, trüben oder zu Spannungsrissen führen. Diese Schäden sind häufig irreversibel. Prüfen Sie bei chemischer Beanspruchung stets im Vorfeld die Beständigkeit anhand einer aktuellen Tabelle des Herstellers Röhm GmbH. Für chemisch hochbelastete Anwendungen (z.B. Labore, Industrieumgebungen) kann Borosilikatglas die bessere Wahl sein.
Gut verträglich sind hingegen: Wasser, verdünnte anorganische Säuren (z.B. Salzsäure bis ca. 10 %), verdünnte Laugen, Mineralöle, viele Fette sowie Isopropanol in niedrigen Konzentrationen. Für die alltägliche Reinigung von Plexiglas mit Wasser und mildem Spülmittel oder Isopropanol bestehen keine Bedenken.
Brandverhalten von Acrylglas: Baustoffklasse und Sicherheit
Acrylglas ist als Kunststoff brennbar, das gehört zur ehrlichen Materialbetrachtung dazu. Die genauen Eigenschaften sind aber durchaus differenziert: PLEXIGLAS® brennt vergleichsweise sauber, ohne giftige Rauchgase und ohne korrosive Verbrennungsprodukte. Für Anwender im öffentlichen Raum (Vitrinen, Schaufenster, Messeauftritte, Bildungseinrichtungen) sind das wichtige Informationen.
Klassifizierung:
- Baustoffklasse B2 nach DIN 4102 (normal entflammbar)
- Klasse E nach DIN EN 13501-1 (klassifiziert durch Exova Warringtonfire 2013, gültig ab 1,8 mm Materialstärke)
- Nicht brennend abtropfend nach DIN 4102, wichtig für Decken- und Überkopfanwendungen
Was im Brandfall passiert:
- Rauchentwicklung gering: PLEXIGLAS® gilt als „schwach qualmend” (Einstufung Österreich/Schweiz). Sichtbehinderung im Rauchgas ist deutlich geringer als bei vielen anderen Kunststoffen
- Keine akut giftigen Rauchgase nach DIN 53436, bestätigt durch Unbedenklichkeitszertifikate der EPA GmbH
- Keine korrosiven Verbrennungsprodukte nach DIN VDE 0482-267, keine Gebäudefolgeschäden durch saure Rauchgase
- Löschen mit geringen Wassermengen ausreichend, alle Standard-Löschmittel anwendbar
Funkenflug von Schweißarbeiten, Schleifen, Wunderkerzen oder glühender Holzkohle entzündet PLEXIGLAS® unter Praxisbedingungen normalerweise nicht. Trotzdem gilt: An eine offene Flamme gehört Acrylglas nicht. Bei längerer Hitzeeinwirkung über etwa 250 °C beginnt das Material zu zünden.
Die günstige Kombination aus geringer Rauchentwicklung, fehlender Toxizität und unkomplizierter Brandbekämpfung ist der Grund, warum PLEXIGLAS® in Kindergärten, Schulen, Messehallen und sogar als Cockpit-Verglasung in der Luftfahrt eingesetzt wird. Wer höhere Brandschutzanforderungen hat (etwa schwer entflammbar nach B1), greift zu speziellen Acrylglas-Sorten oder zu Alternativen wie Polycarbonat oder Mineralglas.
Acrylglas Eigenschaften im Vergleich: Plexiglas vs. Glas vs. Polycarbonat

Die obige Infografik gibt einen vollständigen Überblick, hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Acrylglas vs. Glas: Wann ist welches besser?
Mineralglas überzeugt durch extreme Kratzfestigkeit (Mohs-Härte ca. 6–7), exzellente chemische Beständigkeit und hohe Temperaturbeständigkeit (dauerhaft bis über 300 °C). Allerdings ist Glas schwer, schwer zu verarbeiten, kann nicht geformt werden und splittert bei Bruch gefährlich. PMMA schlägt Glas in den Bereichen Gewicht (−50 %), Thermoformbarkeit, Verarbeitbarkeit, Bruchverhalten und Langzeit-UV-Beständigkeit ohne Grünstich.
Acrylglas vs. Polycarbonat: Die Optik entscheidet
Polycarbonat (PC) besitzt eine extreme Schlagfestigkeit (ca. 250-fach gegenüber Glas), ist biegsamer und hat eine höhere Dauergebrauchstemperatur (+120 °C). Der Nachteil: PC vergilbt ohne Beschichtung erheblich, die optische Klarheit ist geringer, und Polycarbonat ist deutlich schlechter recyclingfähig. PMMA ist die bessere Wahl, wenn optische Qualität, Langzeit-Witterungsbeständigkeit und Oberflächengüte im Vordergrund stehen. PC empfiehlt sich, wenn Sicherheitsanforderungen (Einbruchschutz, Maschinenschutz) absoluten Vorrang haben.
Eine ausführliche Gegenüberstellung aller Kennwerte finden Sie im Artikel Plexiglas vs. Glas: Der große Materialvergleich.
Typische Anwendungen und Einsatzbereiche von Acrylglas

Die Kombination aus optischer Klarheit, geringem Gewicht, UV-Stabilität und einfacher Verarbeitbarkeit macht PMMA zu einem der vielseitigsten Kunststoffe überhaupt. Typische Einsatzbereiche:
- Displays und POS-Materialien: Prospekthalter, Aufsteller, Preisschilder, für klare Produktpräsentation im Einzelhandel
- Windschutz und Terrassenverglasungen: UV-stabiles Acrylglas mit hoher Witterungsbeständigkeit für Außenbereiche
- Messebau und Ausstellungen: Leichte, maßgenaue Trennwände, Vitrinen und Exponate
- Aquaristik: Große Aquarien aus Acrylglas sind leichter, klarer und weniger bruchanfällig als Glasaquarien
- Architektur und Innenausbau: Lichtdurchlässige Trennwände, Dachverglasungen, Beleuchtungselemente
- Medizin und Optik: Linsen, Kontaktlinsen, medizinische Geräte, PMMA ist biokompatibel
- Fahrzeugbau und Luftfahrt: Cockpitscheiben, Motorradvisiere, Fahrzeugleuchten
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FAQ: Häufige Fragen zu Acrylglas Eigenschaften
Was sind die wichtigsten Acrylglas Eigenschaften im Überblick?
Die wichtigsten Eigenschaften von Acrylglas (PMMA) sind: 92 % Lichtdurchlässigkeit (höher als Mineralglas), eine Dichte von nur 1,18 g/cm³ (halb so schwer wie Glas), fünffache Bruchfestigkeit gegenüber Glas, hervorragende UV-Stabilität, ein Dauergebrauchstemperaturbereich von −40 bis +80 °C sowie vollständige Recyclingfähigkeit.
Wie lichtdurchlässig ist Acrylglas wirklich?
Plexiglas erzielt eine Lichtdurchlässigkeit von bis zu 92 % im sichtbaren Spektrum. Das übertrifft sogar Mineralglas (ca. 90 %) und macht es zur bevorzugten Wahl für optische Anwendungen. UV-Strahlung unterhalb von 380 nm wird dabei effektiv gesperrt, was zu einem natürlichen Lichterscheinungsbild ohne Gelbstich führt.
Wie unterscheiden sich gegossenes (GS) und extrudiertes (XT) Acrylglas?
Gegossenes Acrylglas (GS) wird in flüssigem Zustand in Formen gegossen und zeichnet sich durch höhere Reinheit, bessere Optik und einfacheres Thermoformen aus. Extrudiertes Acrylglas (XT) wird durch Extrusion hergestellt, ist günstiger, maßgenauer in der Dicke und besonders geeignet für Laserschnitt und Gravur.
Ist Acrylglas UV-beständig?
Ja. Plexiglas ist von Natur aus UV-stabil und vergilbt oder versprödet auch nach jahrelanger Außenbewitterung nicht. Im Gegensatz dazu vergilbt Polycarbonat ohne Beschichtung innerhalb weniger Jahre deutlich. Diese hervorragende Witterungsbeständigkeit macht Acrylglas zur ersten Wahl für Outdoor-Anwendungen.
Welche Temperaturen hält Acrylglas dauerhaft aus?
Der Dauergebrauchstemperaturbereich von Plexiglas liegt zwischen −40 °C und +80 °C. Kurzzeitig sind bis zu +100 °C möglich. Ab ca. 100–115 °C (Vicat-Erweichungspunkt) beginnt das Material zu erweichen, was gezielt für das Thermoformen genutzt wird.
Welche Chemikalien vertragen sich nicht mit Acrylglas?
Acrylglas reagiert empfindlich auf viele organische Lösungsmittel: Aceton, Ethanol, Benzin, Toluol und chlorhaltige Verbindungen können die Oberfläche anlösen oder Risse verursachen. Unbedenklich sind Wasser, verdünnte anorganische Säuren, Isopropanol in niedrigen Konzentrationen sowie viele Mineralöle.
Ist Acrylglas schwerer oder leichter als Glas?
Acrylglas ist deutlich leichter als Mineralglas: Mit einer Dichte von 1,18 g/cm³ wiegt eine PLEXIGLAS-Platte nur etwa halb so viel wie eine gleich große Glasscheibe (Dichte ca. 2,50 g/cm³). Das erleichtert Transport, Montage und reduziert statische Lasten erheblich.
Kann Acrylglas gebogen und geformt werden?
Ja, Acrylglas lässt sich hervorragend thermisch formen. Bei Temperaturen von 150–180 °C wird das Material biegbar und nimmt jede gewünschte Form an. Nach dem Abkühlen behält es die neue Form dauerhaft bei. Dieses Thermoformen ist mit Mineralglas nicht möglich und ein wesentlicher Vorteil von Plexiglas.
ℹ️ Hinweis & Haftungsausschluss
Dieser Artikel wurde mit größter Sorgfalt erstellt und dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Angaben zu den Acrylglas Eigenschaften, technischen Kennwerten und Verarbeitungshinweisen basieren auf Herstellerinformationen, technischen Datenblättern und allgemein zugänglichen Fachinformationen. VITAdisplays® übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit, Aktualität und Korrektheit der bereitgestellten Inhalte.
Für verbindliche technische Spezifikationen, Beständigkeitstabellen und Verarbeitungsrichtlinien wenden Sie sich bitte direkt an die Röhm GmbH, Hersteller von Original-PLEXIGLAS®, oder konsultieren Sie die aktuellen technischen Merkblätter unter www.plexiglas.de. Die genannten Temperatur- und Festigkeitswerte können je nach Dicke, Qualität und Herstellungsverfahren des jeweiligen Produkts variieren.